Kantonalturnfest Naters
Mit grosser Vorfreude machten wir uns auf den Weg nach Naters – wurde uns doch bereits Grossartiges von einem Turnfest in Naters von vor vielen Jahren berichtet. Der Weg nach Naters erwies sich jedoch als etwas ungemütlich. Ein grosser Teil der Turner und Turnerinnen verbrachte die Anreise stehend in den Zugeingängen. In Naters angekommen, erwartete uns ein praktisches, kleines Festgelände mit wunderschönem Bergpanorama.
In der glühend heissen Mittagssonne durften wir mit dem ersten Wettkampfteil starten. Im Fachtest Unihockey erreichten die 18 Teilnehmenden eine 9.01 und die sieben Werfer und Werferinnen holten sich die Note 8.78. Im zweiten Wettkampfteil standen die Pendelstafette, das Kugelstossen und das Speerwerfen auf dem Programm. Die Läufer und Läuferinnen durften die Pendelstafette auf der Tartanbahn austragen. Es resultierte die gute Note 8.80. Bei den Kugelstossern und Kugelstosserinnen lief es etwas weniger rund und sie erreichten die Note 8.78. Als letztes war der Speerwurf an der Reihe. Trotz Unterstützung vom gesamten Verein haben sie sich die Bestnoten für das nächste Turnfest aufgehoben (Note 8.92). Direkt im Anschluss erhielten wir von Biberist Aktiv eine Kostprobe von den Speerwurfkönnern und -könnerinnen. Unter ihnen Tesfay, der uns am nächsten Turnfest wieder unterstützen wird.
Als letzter Wettkampfteil haben wir den Fachtest Allround und Gymnastik gewählt. Leider fanden die beiden Wettkämpfe gleichzeitig statt, sodass die Allrounder den Gymnastikerinnen nur aus der Ferne zuschauen konnten. Uns wurde aber berichtet, dass die Aufführung grossartig war und mit einer Note von 8.81 ausgezeichnet wurde. Bei den Allroundern lief es etwas weniger gut. Obwohl der Wind stark blies, konnten wir die tiefe Note von 8.15 nicht nur darauf zurückführen. Das können wir eigentlich besser. Insgesamt resultierte die eher ernüchternde Note von 26.14. Wir liessen uns die Laune davon aber nicht verderben, sondern nahmen dieses Resultat als Motivation für das Turnfest in Wyland mit.
Nun durften wir uns dem zweiten Teil des Turnfests widmen. Zunächst genossen wir die Sonne auf dem Festgelände und stiessen gemeinsam auf das Fest an. Etwas später wollten einige von uns etwas Rangverkündigungsluft schnuppern und waren sehr enttäuscht. Eine Rangverkündigung im Wallis ist nicht mit den Rangverkündigungen bei uns in der Region zu vergleichen – da kommt gleich Vorfreude auf das KTF 2024 Buechibärg auf, für das wir während dem ganzen Abend viel Werbung gemacht haben. Zum Abend möchte ich sonst nicht allzu viel schreiben. Nur so viel: Ein kleines Festgelände bedeutet nicht zwingend, dass der Verein sich ständig sieht und das Festbankrutschen war wohl ein voller Erfolg.
Svenja Hofer