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„Mit Verlust muss man rechnen!“

26. Januar 2025

Skiweekend Engelberg, 24.-26. Januar 2025

Bereits am Freitag um 11:30 Uhr trafen wir uns bei der Turnhalle, um mit dem Car nach Engelberg zu reisen. Damit alle ihren Hunger stillen konnten, machten wir einen kurzen Halt unterwegs. Die einen entschieden sich für die gesunde Variante und genossen ein ausgewogenes Menü im Marché, während die anderen sich im Burger King mit einem Burger vollstopften – die wahre „Fast Food Olympiade“!

Auf dem Rückweg zum Car entdeckten wir einen spannenden Kinderspielplatz, der sofort getestet werden musste. Es war wie ein Abenteuerpark für Erwachsene, und wir waren kurz davor, die ersten Verletzten abzuschreiben. Zum Glück kamen alle heil davon, auch wenn der ein oder andere Pullover etwas schmutzig wurde – das ist schliesslich das Zeichen eines gelungenen Abenteuers!

In Engelberg angekommen bezogen wir unsere Unterkunft und das Abendprogramm konnte beginnen. Im Sportzentrum duellierten wir uns im Eistockschiessen. Wir teilten uns in sechs Gruppen auf und schon ging es los. Hitzige Diskussionen, lustige Momente und viel Freude waren garantiert. Wer hätte gedacht, dass wir dabei sogar einige mögliche Nationalspieler entdecken würden? Vielleicht sollten wir ein Team für die nächste Olympiade gründen!

Als es dunkel wurde, zogen wir ins Chalet und genossen ein Fondue. Die Konsistenz des Fondues war… nun ja, sagen wir mal „interessant“, aber der Geschmack war dafür umso besser! Eines ist klar: An das Fondue vom KTF kommt es sicher nicht ran – das war ein kulinarisches Abenteuer für sich! 😉

Ein Abend ohne Ausgang geht natürlich nicht, also machten wir uns auf den Weg in die Gletscherspalte. Am Eingang wartete bereits eine lange Schlange, weshalb sich einige dazu entschlossen, den Heimweg anzutreten – die wahren Helden des Abends! Die anderen behielten die Nerven und warteten geduldig, bis sie endlich im Club waren. Der Abend wurde spannend, und die ersten Kandidaten für den Bäsä-Cup wurden bereits bekannt gegeben. Es wurde spät, und nicht jeder fand den Rückweg ohne Probleme. Einer kam sogar erst nach Hause, als die anderen sich bereits für die Piste parat machten – das nenne ich mal einen „späten Auftritt“!

Am nächsten Morgen bildeten sich kleinere Gruppen, da nicht alle gleich schnell aus den Federn kamen. Immer wieder traf man sich und verlor sich. Am Nachmittag war jedoch fast die ganze Truppe wieder beisammen und wir genossen die Sonne auf dem Jochpass.

Als es gegen Abend ging, machte sich eine Gruppe auf den Weg ins Tal, während die anderen noch nicht genug hatten und im Fuchsloch versumpften, bis die Pisten-Patrouille kam. Die Fahrt ins Tal wurde für einige zum Verhängnis, und eine Nase musste dran glauben, wie später bekannt wurde.

Das Après-Ski im Tal wurde von einigen bis zum bitteren Ende ausgenutzt, und wie man am nächsten Tag feststellen musste, wurden auch alle Kartons Smirnoff ausgetrunken – Prost! Auch an diesem Abend durfte der Ausgang in der Gletscherspalte nicht fehlen. Wieder wurde im Bäsä-Cup angegriffen, und bei einigen wurde es wieder sehr spät – die Nacht war jung, und wir waren es auch!

Der Sonntag war ein buntes Durcheinander! Die Mutigen schnallten sich wieder die Skier an und stürzten sich auf die Piste. Allerdings hörte ich aus den Erzählungen, dass sich das Skiticket nicht mehr wirklich rentierte – vielleicht war es eher ein „Schnäppchen für die Couch“ als für die Piste! Die anderen gönnten sich eine Wellness-Auszeit, während eine kleine, unmotivierte Gruppe sich am Morgen in ein Café begab und erst kurz vor der Abfahrt wieder auftauchte – wahrscheinlich nach einer ausgiebigen Kaffeekränzchen-Session mit Brandy-Dog!

Alles in allem war es wieder einmal ein supercooles Skiweekend mit vielen tollen Erinnerungen, die bleiben werden. Auch wenn nicht für alle alles gleich gut lief. Wie sagt man so schön: „Mit Verlust muss man rechnen!“ Und zum Glück waren es nur ein Handy und eine Brille, die auf der Strecke blieben.

Mercii, Spiumi, für die großartige Organisation! Du bist der wahre MVP dieses Wochenendes! 🎉

Jasmin Iseli

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