Skiweekend Lenk
Traditionell stand auch heuer unser Skiweekend Mitte Januar auf dem Programm. Bereits am letztjährigen Skiweekend wurde entschieden, dass nach langer Abstinenz wieder einmal die Lenk unsicher gemacht werden müsste. Wir reisten daher bereits am Freitagnachmittag an, um am frühen Abend in der Lucky Luke-Bar auf der Piste ein Fondue zu geniessen. Sowohl über die Anreise wie auch das Fondueessen kann aufgrund verspäteter Anreise meinerseits hier leider nicht berichtet werden. Wir zwei Nachzügler gönnten uns dafür ein kleines – oder grösseres – Aperöli im Tippi und genossen dann ein gediegenes Essen im Restaurant nebenan. Auf ein gutes Essen braucht es bekanntlich ein kleines Verdauerli – also ging es zurück ins Tippi, wo auch die restliche Meute bald eintraf. Wie es an der Lenk halt so läuft, geht es nach dem Tippi weiter in den Hirschen. Ein feuchtfröhlicher Abend mit vielen Tanzeinlagen, einem Besencup und dem einen oder anderen Getränk folgte. Mehr oder weniger zeitig ging es dann zurück in die Mountain Lodge, wobei der eine oder andere auf den vereisten Strassen so seine Mühe hatte, das Gleichgewicht verlor und gleich noch zwei weitere mit sich zu Boden riss. Glücklicherweise kam dabei niemand zu Schaden, was für eine junge Frau in der Hirschen-Disco leider nicht galt: Sie schlug sich bei einem Sturz auf dem nassen Discoboden gleich zwei Zähne aus.
Nach einer kurzen Nacht traf sich eine etwas müde Gesellschaft am nächsten Morgen zum Zmorge. Trotz des durchzogenen Wetters schafften es alle früher oder später auf ihre Bretter. Um die Mittagszeit trafen sich dann alle in der Haslerbar, um einerseits das Lauberhornrennen zu schauen und andererseits die Loungesitze auf der Terrasse zu geniessen. In Gruppen aufgeteilt verbrachte man den Nachmittag entweder auf den Skis bzw. Snowboards oder aber in den bequemen Loungesitzen der Haslerbar, wo noch die eine oder andere Anekdote des Vorabends besprochen werden konnte. Während einige sich früh aus dem Après-Ski verabschiedeten, blieben andere bis zum bitteren Ende. In derselben Reihenfolge wie am Vorabend besuchten wir auch am Samstag die hiesigen Lokale und genossen den Abend. Nach dem Ausgang gab es vom Pastakönig Spiumi in der Lodgeküche noch eine warme Verpflegung: Walliser Spaghetti (bin zwar nicht sicher, ob die Walliser ihre Spaghetti wirklich so essen, aber saugut waren sie auf jeden Fall.) Die Vernünftigen unter uns gingen danach zu Bett, andere stürzten sich lieber nochmals ins Nachtleben, um nach ihrer Rückkehr (um ca. 04.30 Uhr) im Gang der Lodge noch das Spiel «Zeitungslesen» zu spielen – eh klar, schloft jo niemer um die Zyt!😊
Der Sonntag zeigte sich leider noch trüber als der Samstag. Nichtsdestotrotz schwangen sich wieder einige auf die Bretter, während andere das Wellnessangebot ausprobierten. Um ca. 16.00 Uhr fuhr dann der Car zurück nach Messen. Mir wurde wieder mal bewusst: Die Lenk ist immer eine Reise wert. Merci Mätthu für die Organisation, es het mega gfägt! Übrigens können Informationen zum besagten Besencup bei Jasmin eingeholt werden.
Sabrina Stähli